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Yamaha MT-10 SP lädt ein auf die dunkle Seite

Mit böser, aggressiver Linienführung in dunklem Lack getaucht, erscheint die neue Yamaha MT-10 SP.

Hyper Naked-Bike durch und durch

2013 begann eine Liebesgeschichte, die bis heute kein Ende gefunden hat: Ingenieure und Designer, die Motorräder einfach lieben, haben sich seit jeher daran gesetzt das perfekte Bike zu bauen. Den Blick auf das maximale an Fahrspaß und Leistung, Kraftentfaltung und dennoch Komfort. Und das Aussehen muss natürlich ebenfalls stimmen. Unter diesen Werten entstanden die ersten MT-Modelle Yamahas. Dabei war nach kurzer Zeit klar, dass es sich hier um eine ganz eigene Hyper Naked Bike Kategorie handelte. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, und so erschienen immer mehr Modelle. Zudem lockten die Varianten mit kleinerem Hubraum neue Fahrer an. Doch egal ob MT-125 oder eben die brandneue Yamaha MT-10 SP, das Bild ist das Gleiche: unvergesslicher Fahrspaß ist garantiert.

Fahrspaß, Fahrspaß, Fahrspaß

Um den Einstieg für jeden Fahrer leicht zu machen, der feinste Technik haben will, kommt die neue Yamaha MT-10 SP mit einem Öhlins-E-Fahrwerk 2.0. Vorn und auch hinten besitzt das Bike nicht nur die neuesten, elektronisch gesteuerten Federelementen des Herstellers. Vielmehr zeigt sich die nächste Generation des Öhlins-Federungssystems mit völlig neuer Dämpfungstechnologie. Somit bieten sich den Fahrern noch mehr Einstellungsmöglichkeiten. Über die TCR-Einstellungen lassen sich die Federelemente perfekt aufeinander abstimmen. Und wenn man schon einmal im ERS-Menü ist, kann man sich auch fast darin verlieren. Immerhin gibt es 3 semi-aktive Dämpfungsstufen und drei manuell einstellbare Stufen zur Verfügung. Entscheidet man sich zunächst für den automatischen Modus, so passt sich das System von ganz allein an. Besonders die Bereiche der Zug- und Druckstufendämpfung werden je nach Fahrbedingungen optimiert. Und das nicht nur einmal. Zudem können im YRC-Menü die Federelemente präzise auf den eigenen Fahrstil oder auch die Strecke angepasst werden.

Das 4,2 Zoll TFT-Display erlaubt Einstellungen bis ins kleinste Detail.

Wer noch einmal einen genaueren Überblick der semi-aktiven Dämpfungsstufen wünscht:
A1 (Sport) ist besonders für kurvige Straßen geeignet. Dem Fahrer bekommt genaue Rückmeldung und behält somit auch auf schwierigen Straßen die Kontrolle. Zusätzlich ist mehr Stabilität geboten. Besonders, wenn es ans Beschleunigen und auch wieder Bremsen geht.
A2 (Road) ist der Modus für jeden, der gern auf asphaltierten Straßen sportlich fährt.
Und zu guter Letzt gibt es A3 (Touring). Hier liegt der Fokus vor allem auf dem Fahrkomfort und die meiste Stabilität. Der Modus für Touring eben.

Mehr Leistung, mehr Linearität

Der Euro 5 konforme CP4 Motor, der das Herzstück der Yamaha MT-10 SP bildet, hat so einiges drauf. Mit 998 ccm Hubraum und 166 PS bei 11.500 U/min, leistet das neue Modell 6 PS als die Vorgängerversion. Zeitgleich ist das Drehmoment angestiegen. Die nun maximalen 112 Nm erreicht die Maschine bei 9.000 Touren. Und obwohl diese Steigerung durch die Optimierung der Ventile, Kolben, Einspritzung und auch Kurbelwelle gekommen ist, die Leistung soll weiterhin linear abgegeben werden. Yamaha spricht sogar von einem Plus an linearer Kraftentfaltung. Ein Grund zur Freude, denn die plötzlich anziehende Leistung des 2020er Modell kam nicht bei allen Kunden gut an. Doch Dank harmonischerer Abstimmungen, ist das nun Geschichte. Übrigens, in Folge der Anpassungen, wurde eine Verbrauchsoptimierung von 6,8 l/100km erreicht. Betrachtet man die vorherige Version, ist das ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Einzigartig, auffällig

Dunkel, düster, aggressiv und mit ganz viel Fahrspaß unterwegs.

Neben neuer Technik und Überarbeitungen an so ziemlich jeder Stelle, gibt es dennoch ein Wiedererkennungsmerkmal: die exklusive Farbe und Graphics. Unter dem Farbschema „Icon Performance“ will Yamaha mit der MT-10 SP in Sachen Farbe an die Supersportler R1M erinnern. Auch die goldene Farbe an Federbein und Gabel ist wenig überraschend. Und doch wirkt das neue Modell anders als die anderen. Vielleicht liegt es auch am dreiteiligen Bugspoiler. Was es auch sein mag, ab Mitte 2022 dürfen wir gespannt sein, wie gut sich die Yamaha MT-10 SP fährt.

Weiterführende Links:

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