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Sportlichste Multistrada V4 Pikes Peak überhaupt

Die neue Multistrada V4 Pikes Peak ist sportlicher als all ihre Vorgänger und setzt zusätzlich auf ein frisches Design – inspiriert von der MotoGP.

Sport-Ass

Man kann es kaum glauben, aber die neue Multistrada V4 Pikes Peak zeigt sich als sportlichste Multistrada überhaupt. Zur Basis liegt natürlich die Multistrada V4-Plattform. Mit dieser als Dreh- und Wendepunkt, entwickelte sich die neue V4 Pikes Peak vor allem in der Ergonomie. Sowie in der allgemeinen Abstimmung des Fahrwerks, der elektronischen Steuerung und in zahlreichen, speziell angefertigten Komponenten. Alles, um den Neuling einen noch sportlicheren Touch zu verleihen. Zugleich soll eine große Breite an Fahrern angesprochen und begeistert werden. Reiseenduro vom Feinsten.

Spezielle Farbe zum MotoGP-Design

Anders als die bekannte Großenduro, besitzt das neue Modell ein Fahrwerk, dass für die Straße ausgelegt ist. Die Multistrada V4 Pikes Peak trägt ihren Namen dennoch nicht umsonst. Immerhin liegt das Fundament des Designs auf der Multistrada V4. Kombiniert mit den wohl markantesten Elementen der Pikes Peak-Variante und fertig. Wer sich nicht sicher ist, welche Elemente wir hier meinen: das 17-Zoll-Vorderrad und die Einarmschwinge. Diese beiden Komponenten dienen nicht nur der Ästhetik, sondern auch der Funktionsweise des Bikes. Neben der Namensgebung „Pikes Peak“, die an das große Bergrennen in Colorade erinnern soll. Zugleich bekommt die neue Maschine eine spezielle Lackierung. Die sogenannte „Pikes Peak“-Lackierung sorgt dabei nicht nur für die farbliche Untermalung des sportlichen Charakters. Vielmehr sind die grafischen Elemente and die Desmosedici GP ’21 angelehnt. Das i-Tüpfelchen bilden die schwarzen Aluminium-Schmiederäder. Mal abgesehen von den Nummernschildern, die auf jeder Seite des Tanks sitzen.

Sportliche Technik und hochwertige Bauteile

Neben Akrapovič-Schalldämpfer aus Titan und Carbon, zeigen sich viele weitere Bauteile der neuen Multistrada V4 Pikes Peak aus Kohlefaser. Zudem zeichnet sich das allgemeine Design durch das tief liegende Plexiglas, den rot-schwarzen Sattel inklusive des V4-Logos, die gold eloxierten Gabelholme und den Ducati Corse-Schriftzug aus. Bei solch einer Optik darf die Leistung nicht fehlen. Das Fahrwerk wurde nicht nur auf die Straße ausgelegt, sondern auch erheblich überarbeitet. Der Ausgangspunkt lag auf dem Vorderrad. In Kombination mit Sport-Straßenreifen soll so dem Fahrer die bestmögliche Präzision und Reaktionsfähigkeit geboten werden. Zudem besitzt die neue V4 Pikes Peak Aluminiumfelgen. Diese wiegen 2,7 kg weniger, was das Gesamtgewicht reduziert und zugleich die Agilität des Bikes steigert. Den Hauptteil dürfte jedoch das Öhlins Smart EC 2.0 Fahrwerk bieten. Besonders im Event Based Modus passen sich die Einstellungen automatisch an den Fahrer an. Da kann auch bei sportlicher Fahrweise das Maximum an Performance herausgeholt werden.

Ein Mix aus Rot und Schwarz macht Lust auf diese Reiseenduro.

Bei der Multistrada V4 Pikes Peak ist jede Veränderung auf Optimierung ausgelegt. Und so hat sich auch der Monocoque-Rahmen aus Aluminium anpassen müssen. Die Idee dahinter lag in der Steigerung der Lenkkopf-Neigung. Statt 24,5° liegen nun 27,75° an. Passend dazu hat man die Geometrie der Spur und auch den Radstand neu kalibriert. Mit Blick auf die Straße. Das Bremssystem des Modells baut sich aus 330 mm Scheiben in der Front mit Brembo Stylema Monobloc-Bremssätteln, und einer 265 mm Scheibe hinten mit Brembo-Schwimmsattel auf. Damit könnte es das Beste des Segments sein. Nicht allein der Winkel des Lenkkopfes hat sich verändert, sondern auch die Ergonomie. Hier war das Ziel die maximale Kontrolle und den optimalen Schräglagenwinkel zu ermöglichen. Dafür liegen die Fußrasten nun höher und mehr nach hinten versetzt. Um den maximalen Schräglagenwinkel weiter zu erhöhen, sitzt der Lenker im Gegenzug niedriger. Außerdem wurde dieser schmaler und mit gebogenen Stangen designt.

Leistung und Kraft

Für den Antrieb sorgt der V4 Granturismo. Mit seinen 170 PS und einem maximalen Drehmoment von 125 Nm. Der Motor wurde eigens für die Modelle der Multistrada-V4-Reihe entworfen und zeigt sich weiterhin besonders leicht und kompakt. Der Hubraum fasst dabei 1160 ccm. In Hinblick auf die neue Multistrada V4 Pikes Peak zeigen sich weitere Neuerungen. Die Eigenschaften des Motors wurden insgesamt auf die Performanceverstärkung des Bikes ausgelegt. In Zuge dessen befindet sich ein neuer Fahrmodus mit an Bord: der Race Riding Mode. Bisher standen der Race Modus, mit der sportlichen Abstimmung des Begrenzers, und der High Power Modus, neben dem oben erwähnten Event Based Modus, bereit. Der High Power Modus erlaubt eine noch direktere Gasannahme. Im Zusammenspiel mit speziellen Strategie des Quickshifters auch aggressive Rückschaltvorgänge zuzulassen, bildet sich ein unvergessliches Fahrverhalten.

Technologien vom Feinsten

Es dürfte nicht verwundern, dass die neue Multistrada V4 Pikes Peak das Elektronikpaket des Vorgängers übernimmt. Damit befinden sich serienmäßig Ride by Wire, Kurven-ABS, Wheeliekontrolle, Traktionskontrolle, Anfahrhilfe und auch die schlüssellose Zündung mit an Bord. Außerdem können Fahrer auf den radarunterstützen Tempomaten, sowie der Totwinkel-Überwachung vertrauen. Alles im Blick auf dem 6,5-Zoll-TFT-Display. Verbindet man dieses mit dem Smartphone, steht mehr als nur eine Navigationskarte bereit.
Somit kann es ab Dezember diesen Jahres los gehen. Der Preis des Modells liegt dabei bei 27.990 Euro. Wer hat Lust auf eine Reise?

Weiterführende Links:

Langstrecken-Reiseenduro von Husqvarna

Triumph Modelle mit exklusivem goldenem Design

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