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Ducati Multistrada V2 und V2S

Auf der Ducati World Premiere wurde nun das erste neue Modell mit der Multistrada V2 vorgestellt. Damit trägt die bisherige Multistrada 950 einen neuen Namen.

Neuer Name, neues Gewicht

Die V2 im typischen Ducati-Rot mit schwarzen Highlights.

Im Vergleich zur Multistrada 950 wiegt die Ducati Multistrada V2 5 Kilogramm weniger. Das funktioniert dank Änderungen am Motor, leichteren Gussfelgen und einer angepassten Kupplung. Die Überarbeitung des bekannten Testastretta-Twin ist jedoch rein gewichtssparend, und so zeigt er sich weiterhin als bewährter Antrieb. Zudem feiert er sein 20. Jubiläum in diesem Jahr. Die Euro-5-Norm ist natürlich Voraussetzung. Zu der neuen Kupplung gesellen sich übrigens auch ein überarbeitetes Getriebe und ebenso neue Pleuel. Nun sollen die Gangwechsel noch präziser und geschmeidiger von statten gehen. Zusätzlich ermöglichen die Optimierungen schnelleres Schalten und erleichtern die Leerlauffindung. Die Leistung bleibt unverändert. Das heißt dem Kunden stehen weiterhin 113 PS und eine A2-passende 48-PS-Version zur Verfügung. Allein das Drehmoment ist um 2 Nm gesunken. Dafür liegt dieses aber auch rund 1.000 U/min früher an. Insgesamt konnten so beim Motor 2 kg, bei der Kupplung rund 1,5 kg und bei den Felgen 1,7 kg eingespart werden.

Verbesserte Ergonomie

Besonders stark fallen die Änderungen der Ergonomie auf. Der sitz der neuen Ducati Multistrada V2 ist nun schmaler gebaut. Zudem bietet sich eine ebene Fläche an, die mehr Bewegungsfreiheit in Längsrichtung ermöglicht. Weiterhin wurde die Sitzhöhe und somit auch die Schrittlänge angepasst. Der Sitz sinkt um 10 mm auf lediglich 830 mm Höhe. Die Schrittlänge hingegen sinkt um 40 mm. Das erreicht Ducati durch die Absenkung der Fußrasten um ebenfalls 10 mm. Zusätzlich ist der Abstand zwischen Sitzbank und Fußraste um 10 mm angewachsen. Das erlaubt eine weitere Entspannung des Kniewinkels. All dies sorgt für erhöhte Sicherheit während des Fahrens und auch im Stand. Denn nun erlaubt die Ergonomie auch ein gutes Manövrieren bei kleineren Geschwindigkeiten. Egal, ob mit Sozius oder vollen Koffern. Doch vor allem kleinere Fahrer dürften die Änderungen freuen. Und falls nicht, bietet Ducati eine noch niedrigere Sitzbank mit 790 mm in Kombination mit einem Tieferlegungs-Kit an.

V2 oder lieber V2S

Zusätzliche Features gibt es wie immer bei der V2S.

Wie bereits in vergangenen Modellen bleibt auch hier die Unterteilung der Basisversion V2 und der besser ausgestatteten V2S bestehen. Hauptargument für die Ducati Multistrada V2S ist das bekannte semiaktive Skyhook-Fahrwerk. Daneben befinden sich zusätzlich auch ein 5-Zoll-TFT-Display, beleuchtete Schalter, ein Tempomat und Kurven-Licht mit an Bord. Doch keine Sorge, das elektronische Sicherheitspaket ist in beiden Versionen inklusive. Weiterhin unterscheiden sich die Modelle in ihrer Lackierung. Die Ducati Multistrada V2 gibt es im unverkennbaren Rot mit schwarzem Rahmen und ebenso schwarzen Felgen. Die V2S gibt es neben dieser roten Tönung auch in Street Grey. Natürlich immer mit angepassten Schriftzügen. Damit heißt es ab November auf in die herbstlichen Tage.

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