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Das Highspeed-Pedelec BMW i Vision Amby

Blicke in die Zukunft gibt es auch in Sachen E-Bikes, und so präsentiert sich das BMW i Vision Amby als mobile Möglichkeit für urbane Fahrten.

Nachhaltigkeit überall

Neben gleich vier unterschiedlichen Konzeptfahrzeugen, die BMW nun vorgestellt hatte, springt einem das i Vision Amby ins Auge. Alle neuen Studien stehen für Lösungsansätze die Mobilität in Zukunft umweltfreundlich und ressourcenschonend zu gestalten. Eines der Konzepte für vier Räder haben wir bereits vorgestellt. Doch auch für E-Bike-Fans gibt es was zum Staunen. Laut Hersteller steht AMBY für „Adaptive Mobility“, also anpassungsfähige Mobilität. Und das merkt man. Die beiden Modelle auf zwei Rädern, das Vision AMBY und das i Vision AMBY, verfügen über Motoren mit jeweils drei Geschwindigkeitsstufen. Jede für eine Straßenart. Anpassungsfähige Mobilität eben.

Das Vision AMBY als moderne Idee, die ebenfalls einiges kann.

Für das BMW i Vision AMBY bedeutet das eine Geschwindigkeit von 25 km/h auf Radwegen. Auf innerstädtischen Straßen kann man aber auch gut und gerne auf 45 km/h beschleunigen. Und auf mehrspurigen Straßen und außerorts dürfen 60 km/h herausgeholt werden. Dafür benötigt man dann aber ein Versicherungskennzeichen, eine Fahrerlaubnis und ganz wichtig, einen Helm. Doch von nichts, kommt nichts. Bei jeder dieser Geschwindigkeiten muss in die Pedale getreten werden. Dabei kann ganz leicht per App der Modi gewechselt werden. Wer nicht manuell die Entscheidung treffen möchte, kann sich auch auf Geofencing verlassen. Mithilfe von GPS-Koordinaten wird die Position des Fahrzeuges erkannt und die Geschwindigkeit dann an die Bedingungen der Strecke angepasst.

Auffällig anderes Design

Betrachtet man „normale“ E-Bikes, so wirkt das BMW i Vision AMBY muskulöser. Allein der Rahmenaufbau ist größer gewählt und zeichnet ein Bild von Kraft und Stabilität. Wobei die Rahmenform scheinbar ein Mix aus einem Rennrad und sportlichen E-Bikes zu sein scheint. Zugleich sorgen Profile aus Sekundär-Aluminium für einen modernen und dennoch zeitlosen Look. Um für den Alltag gerüstet zu sein, findet sogar ein Rucksack oder eine Laptoptasche inmitten der dynamischen Linien Platz. Natürlich gibt es auch eine Möglichkeit das Smartphone zu integrieren. Diese befindet sich kurz vorm Lenker und ist mit einem Magneten ausgestattet, der das Gerät sicher hält. Ebenfalls befindet sich die 2.000 Wh starke Batterie im Rahmendreieck. Damit besitzt sie mehr als das Doppelte an Kapazität im Vergleich zu bisherigen E-Bike-Modellen. Das sorgt für Reichweiten von bis zu 300 Kilometern. Und sollte der Akku dann mal runter sein, ist er innerhalb von 3 Stunden auch wieder voll.

Verkehrstauglich und modern

Optisch gesehen, wirkt der Lenkervorbau als Weiterführung des Rahmens. Dabei beinhaltet der breite Lenker das Licht. Als schmaler LED-Streifen sorgt es für genügend Licht auch in der Nacht. Den modernen Look unterstützt außerdem die Vollintegration der Bremsen und Leitungen. Alles verläuft innen, sodass ein aufgeräumtes Bild entsteht. Und keine Sorge, ein Rücklicht gibt es natürlich auch. Dies zeichnet sich als lang gezogene, horizontale Einheit ab, und sitzt fest integriert in der Sattelstütze. Sollte man vorhaben das BMW i Vision AMBY zu verladen, so können die Räder mittels einer Zentralschraube gelöst werden. Zusätzlich kann dann der Akku entnommen und separat gelagert werden. Das reduziert das Gewicht um ein Vielfaches.

Das BMW i Vision AMBY im futuristischen Look.

Übrigens, als Schlüssel soll dank der App das Smartphone dienen. Hier kann der Nutzer per Face ID verifiziert und die Führerscheinklasse hinterlegt werden. Ebenso ermöglicht die Erstellung des biometrischen Profils eine optimale Position der Sattelstütze. Keine Sorge, es gibt die Möglichkeit das Smartphone in der Halterung induktiv zu laden. Diese und viele weitere Funktionen hat das Konzeptfahrzeug zu bieten. Aber auch in Sachen Umweltschutz kann es was. Wie bereits erwähnt, besteht der Rahmen aus Sekundär-Aluminium. Hinzu kommen Teile des Lenkers und der Batterieabdeckung, die aus recyceltem Kunststoff gebaut wurden. Damit ist das Modell nicht nur aus recycelten Materialien entstanden, sondern lässt sich bei der Entsorgung besser recyceln. Selbst bei der Bremsflüssigkeit setzt der Hersteller auf ein aus Raps gewonnenes Öl. Das i-Tüpfelchen bietet die lokale Produktion der Komponenten.

Weiterführende Links:

SCOTT Patron eRide als neues Gesicht

Kooperation vom Stromer und Pinion in Limited Edition

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