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Das Vässla Bike – halb Pedelec, halb Scooter

Ein Hybrid aus zwei Welten, oder sogar aus dreien – das Vässla Bike. Sieht aus wie ein E-Scooter, das Handling ähnelt einem E-Bike, und Zusammenklappen lässt es sich wie ein E-Roller. So sieht also Schwedens Antwort auf die Vespa aus.

Hybrid der Neuzeit

Die Gründer der schwedischen Firma Vässla verstehen unter Mobilität eine Reihe von Möglichkeiten. Es gäbe nicht eine richtige Lösung auf die Frage, wie man sich im urbanen Raum fortbewegen könne. Sie analysierten den Markt und das Verhalten der Verkehrsteilnehmer und fanden schnell eine Lücke. Zwischen den Fahrern, die kurze Strecken mit einem Scooter zurücklegen, und denen die lange Touren mit dem E-Bike genießen, ist der Markt leer. Die Antwort hat sich nun gefunden: das Vässla Bike. Es stellt eine stabilere, sicherere Variante zu E-Scootern dar und bietet sich vor allem für den Mittelstreckenbetrieb an. Der Antrieb ist dabei vollelektrisch dank Hecknabenmotor. In Kombination mit 14 Zoll Laufrädern, ist ein entspanntes Fahren garantiert. Die Stabilität wird hierbei durch den Sattel als dritten Kontaktpunkt zwischen Fahrer und Bike erhöht. Ähnlich wie bei einem ganz normalen Fahrrad.

Mystisch Schwarz, robust und stabil.

Stabil und kraftvoll

Zugegeben, das Gewicht von knapp 28 kg ist nicht gerade gering. Im Vergleich zu herkömmlichen E-Rollern ist es jedoch deutlich unter dem Durchschnitt. Schuld ist hierbei die solide Bauweise. Bei der Herstellung des Vässla Bike wurde auf Aluminium gesetzt. Alles wurde hochwertig verarbeitet und gibt deshalb einen robusten Eindruck. Zusätzlich gibt es noch einen Rückspiegel für den Überblick. Weiteres Zubehör kann man natürlich ebenso dazu bestellen. Doch keine Sorge, man muss das Bike nicht in den 5. Stock schleppen. Es reicht, wenn man den integrierten 691 Wh Akku aus dem Sitzrohr entnimmt. Binnen weniger Stunden ist dieser dank des mitgelieferten Ladegerätes wieder voll, und reicht dann für rund 40 km Strecke. Auch wenn man mal vergessen sollte den Hauptschalter umzulegen, geht über Nacht kaum Akkulaufzeit verloren. Die eingebauten LEDs verbrauchen kaum merklich Strom, und so kann es am nächsten Morgen ohne Schreck auf Arbeit gehen.

Schwungvoll voraus

In drei Stufen lässt sich der 450 W Hecknabenmotor im Vässla Bike einstellen. Stufe eins ist die geringste Stufe mit 15 km/h. Stufe zwei bringt 20 km/h. Und Stufe drei holt die maximale Geschwindigkeit mit 25 km/h heraus. Diese Zahlen erinnern stark an E-Bikes. Da jedoch der Antrieb rein aus dem Motor kommt, gilt das Modell nicht mehr als Fahrrad, sondern als Leichtkraftfahrzeug. Dies hat zur Folge, dass man ein Versicherungskennzeichen benötigt, und nur begrenzt auf Radwegen fahren darf. Der Hauptteil der Strecken muss auf der Straße erfolgen. Wobei einem die hohe Agilität und das leichte Handling durchaus zum Vorteil ereilen dürfte.

Außergewöhnlich und einzigartig durch und durch.

Doch aufgepasst, mit dem Bike loszufahren mag einfach sein – Aufsetzen, Spiegel einstellen, Fuß auf die Fußrasten stellen und den Gasgriff drehen – das Lenken in Kurven will geübt sein. Das Vässla Bike lenkt sehr direkt, woran man sich erst einmal gewöhnen sollte. Und die mechanischen Scheibenbremsen von Tektro sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Zum Cruisen geeignet und auch für etwas längere Fahrten gedacht. Wir bleiben gespannt auf weitere Erfindungen der Schweden.

Weiterführende Links:

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