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Famel E-XF – Auftakt einer neuen Ära

In den 60er- und 80er-Jahren bekannt und wert geschätzt, versucht nun Famel ein Comeback mit dem E-XF. Dieses neue Modell soll zum einen den Neustart der Marke verkünden und zum anderen an die berühmte Tejo XF-17 erinnern.

Neuanfang 2021

Die portugiesische Marke Famel wurde 1949 gegründet und blühte in den 60ern und 80ern auf. Besonders spannend waren die Mopedmodelle, da die Motoren von anderen Herstellern kamen. So auch die Technik des Tejo XF-17. Dieses Modell war damals das berühmteste Moped von Famel aufgrund der verwendeten Zündapp-Technik. Nachdem dann im Jahre 2002 die Insolvenz folgte, schien es aus um die Marke. Doch da haben sich alle geirrt. Dieses Jahr will das Unternehmen wieder voll durchstarten. So starten sie mit einer neuen Legende. In gewohnter, zeitloser Optik verknüpft mit einem leistungsstarken, modernen Antrieb. Das Comeback des Jahres? Für die XF-17 auf jeden Fall. Immerhin wird sie in dem Famel E-XF förmlich wiederbelebt. Das Spezielle an der Neuversion ist jedoch vor allem der elektrische Motor. Das verrät schon das E im Modellnamen. Der Hersteller mag zurück zum Ursprung gehen, aber behält die Zukunft stets im Blick.

Optisch an vergangene Zeiten erinnern

Wie bereits angedeutet erinnert das Design an die XF-17. Diese Optik hat schon einmal zum Erfolg geführt, also könnte es eventuell erneut gelingen. Typisch für die Famel E-XF ist der M-Lenker und die Höckersitzbank. Sogleich bekommt man das Gefühl der 70er-Jahre. Dazu passend wurde auch die Tankattrappe im selben Stil gestaltet. Weiterhin finden sich Elemente, wie der tragende Stahlrohrrahmen in bekannter Optik. Spindeldürr und dennoch stabil, mit geteiltem Unterzug. Ebenso gleicht das Fahrwerk samt Telegabel, sowie die hintere Zweiarmschwinge mit Federbeinen dem vergangenen Geist. Die Neuzeit erkannt man dafür genauso leicht am Rundscheinwerfer, welcher über ein LED-Tagfahrlicht verfügt. Außerdem prangt nun eine Displayanzeige im Cockpit.

Zeitlose Optik und moderne Technik vereint im neuen Famel E-XF.

Den Platz des einstigen Zweitakters nimmt nun der Akku ein. Dieser versorgt auf bis zu 80 Kilometern den Motor mit Strom. Nach vier Stunden an der Steckdose ist die Ladung wieder voll und es kann weiter gehen. Eine weitere Hommage an frühere Zeiten ist die Form der Batterie. Denn diese ist angelehnt an den damaligen Verbrenner und so sind auch die Kühlrippen des Zylinders angedeutet zu erkennen. Neu ist der E-Motor, welcher als Nabenmotor im Hinterrad fungiert. Top-Geschwindigkeiten von 70 km/h sind kein Problem für den Famel E-XF, wobei eine Drosselung auf 45 km/h ebenfalls möglich ist. Somit wäre eine Zulassung als Kleinkraftrad denkbar.
Bereits im nächsten Jahr sollen erste Exemplare vom Band rollen. Dabei setzt sich der Hersteller das Ziel auch über Europa hinaus zu expandieren. Wir werden sehen, wie gut das Comeback gelingt.

Weiterführende Links:

Updates der BMW C 400 X und C 400 GT

Projekt Triumph TE-1

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