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Stress bekämpfen – einfache Tipps & Tricks

Die Kinder schreien und laufen wild umher. Das Telefon klingelt schon wieder, weil der Chef etwas zu beklagen hat. Die beste Freundin textet die ganze Zeit wegen Herzschmerz. Und du? Du sitzt da und weißt gar nicht wohin mit dir. Wie soll man da den Stress bekämpfen?

Atmen nicht vergessen.

Das vergangene Jahr hat bei Vielen an den Nerven gezehrt. Und auch jetzt ist die Lage in vielen Bereichen noch immer unverändert. Das eigene Heim ist der Arbeitsplatz, Sport ist nur eingeschränkt erlaubt und draußen zu sein, bringt auch nicht mehr die Entspannung wie zuvor. Dauerstress.  Anspannung. Und kein Urlaub in Sicht. Klingt nicht nur schlecht für Geist und Seele, ist es auch.
Abzuschalten ist in solchen Momenten unsagbar wichtig. Doch wie soll man das machen?
Naja, neben Kleinigkeiten, wie dem gelegentlichen Tee oder dem wohlverdienten Bad in der Wanne, gibt es auch ein paar Übungen und weitere Ideen, die vielleicht helfen könnten.

Der richtige Tee.

Tee ist nicht gleich Tee. Und unter all den Angeboten den passenden zu finden, ist gar nicht so leicht. Welche Zutaten dir helfen können Stress zu verringern, findest du hier.
-Lavendel
-Melisse
-Johanniskraut
-Lindenblüten
-Kamille
-Pfefferminz
-Zitronengras
Doch diese Heilkräuter reichen nicht ganz allein aus. Du solltest dir Zeit lassen beim Tee trinken. Mach es dir gemütlich, setz dich hin, schließe die Augen, atme tief ein und aus und genieße die Pause. Genieße deinen Tee.

Wanne wirkt Wunder.

Sich ein heißes Bad einzulassen, kann Wunder bewirken. Mach dir doch ein paar Kerzen dazu an, leg gute Musik auf und lass dich gehen mit einem Glas deines Lieblingsweins. Schalt deinen Kopf aus, sobald du deine Kleidung abgestriffen hast und das wundervolle Wasser deine Haut berührt und dich der Schaum umhüllt. Das leise Knistern der vielen kleinen Seifenblasen. Der Geruch des Lavendel. Deine Muskeln, die sich lockern. Dein Kopf komplett frei.
Egal wie lang auch dieser Moment anhält, greife nach ihm und halte ihn fest. Denk nicht an die nächste Deadline. Oder dass das Essen für die Kinder noch auf den Tisch muss. Finde deine innere Ruhe und schalt ab.

Ruhe für die ganze Familie.

Ich muss das, und du musst das, und und und… Wenn wieder jeder durcheinander spricht und durch die Gegend jagt, dann kann man auch gern mal zusammen Pause machen. Sich zusammensetzen, reden, essen, tanzen sogar, oder singen. Egal ob mit Kindern, dem Partner oder Freunden. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Auch wenn das etwas harsch klingen mag. Wir sind alle in dieser Situation zusammen. Also können wir auch zusammen eine Auszeit nehmen.

Sportübungen für zwischendurch.

Pause für Kopf und Körper. Achte bei der Ausführung der folgenden Übungen darauf, dass du langsame Bewegungen vollführst. Und ein leichtes Ziehen in den Muskeln spürbar sein sollte, keine Schmerzen oder ähnliches.

  1. Strecken
    Diese Übungen machen viele von uns automatisch, nachdem sie lange Zeit sitzend verbracht haben. Ausgiebiges Strecken.
    Dafür atmest du tief ein, hebst deine Arme nach oben und streckst deine Hände Richtung Decke. Dein Blick nach oben gerichtet, ohne dass dein Kopf nach hinten fällt. Du atmest zwei Mal tief ein und aus. Richte den Blick wieder nach vorn und senk deine Arme.
  2. Seiten strecken
    Stell dich hierfür gerade hin mit den Füßen hüftbreit auseinander. Hebe dann deinen rechten Arm in einem Bogen über deinen Kopf nach links. Deinen freien Arm kannst du in die Taille stützen oder locker hägngen lassen. Jetzt beugst du deinen Oberkörper langsam nach links und dein rechter Arm wird zu einer Verlängerung deines Körpers. Auch diese Übung hälst du für zwei Atemzüge an. Danach wird die Seite gewechselt.
  3. Oberarm dehnen
    Wieder beginnen wir mit dem rechten Arm. Dieses Mal hebst du ihn leicht über deinen Kopf. Den Ellenbogen winkelst du so an, dass deine Hand locker auf deinem Nacken liegt. Fasse nun mit der linken Hand den Ellenbogen und ziehe ihn leicht in Richtung des Kopfes. Halte diese Übung für drei Atemzüge an, und dann wechsle die Seite.
  4. Arme, Hände, Finger lockern
    Für diese Übung kannst du dich setzen. Strecke deinen rechten Arm nach vorn aus. Deine Hand nach oben gerichtet. Nun greifst du mit deiner linken Hand die Fingerspitzen deiner rechten und ziehst die Finger ganz leicht Richtung Körper. Dabei solltest du ein leichtes Ziehen in den Fingern und im Unterarm verspüren. Halte auch diese Übung drei Atemzüge lang durch, bevor du wechselst.
  5. Beine aufwecken
    Neben regelmäßigen Pausen, in denen du aufstehen und ein paar Schritte gehen solltest, hilft auch diese Übung. Stell dich hierfür aufrecht hin und hebe den rechten Fuß Richtung Gesäß. Greife nach dem Fußgelenk mit deiner rechten Hand und ziehe den Fuß an deinen Hintern ran. Achte darauf, dass dein angewinkeltes Bein auf einer Linie mit deinem linken Bein bleibt. Versuche ruhig zu stehen, auch wenn du ein leichtes Ziehen im Oberschenkel verspürst. Atme drei Mal ein und aus, dann wiederhole die Übung auf der anderen Seite.
  6. Nach unten Strecken
    Für die letzte Übung stellst du deine Füße eng zusammen, atmest tief aus und beugst deinen Oberkörper langsam nach vorn. Die Arme streckst du dabei dem Boden entgegen. Atmen nicht vergessen. Versuche nun mit den Fingerspitzen deine Zehen zu berühren. Aber keine Sorge, es muss nicht gleich beim ersten Mal klappen. Richte dich langsam auf. Spüre wie jeder Wirbel in deinem Rücken sich bewegt. Lockere kurz deine Bein und Arme. Und beuge dich ein weiteres Mal nach vorn.

Durchatmen und Nichts tun.

Und eins, und zwei, und drei, und vier, und… Fünf. Das brauchen wir jetzt. Fünf kleine Minuten.  
Kannst du dich an das letzte Mal erinnern, als du nichts getan hast? Also wirklich nichts? Ohne dich schlecht zu fühlen, oder ohne an etwas zu denken? Einfach nichts?
Versuche dich entspannt hinzulegen, deine Augen zu schließen, und dich dem Nichts hinzugeben. Verlier die Zeit einmal aus den Augen. Erschaffe dir eine Oase der Ruhe. Lass die Gedanken kommen und gehen.

Ready, set, go!

Die richtige Dosis Sport. Wer sich denkt ‚viel hilft viel‘, kann sich gut und gerne auch mal irren. Vor allem, wenn es um Bewegung geht.
Denn wer lediglich einen Ausgleich zum Stress erreichen will, dem reichen tatsächlich schon 1 ½ Stunden Sport in der Woche. Diese sollte man auf 3 Tage verteilen, sodass man auf 30 Minuten leichtem Ausdauersport am Stück kommt. Dazu zählen Radfahren, Joggen, Skifahren und so einige andere Sportarten. Da schafft man schnell mal eine Runde zu drehen, ohne zu viel Zeit aus dem Tag zu nehmen.

Fokus wiederfinden.

Wer sagt, du kannst das nicht? Ein großer Faktor, der Stress verursacht, kannst du selbst sein. Unbewusste Gedanken wie: ‚das schaff ich doch niemals‘, ‚die Deadline werde ich nie einhalten können‘ oder ‚ich kann das nicht‘, führen zu unnötiger Anspannung. Du verlierst dich in ‚was wäre wenn‘ und worst-case-Szenarios. Warum? Versuche doch stattdessen einfach an dich zu glauben. ‚Ich kann das!‘, ‚Genau so ist es perfekt.‘, ‚Ich bin stark.‘ Und wenn du es selbst nicht glaubst, dann sag ich es dir noch einmal: „Du kannst das! Egal wie sehr du an dir zweifelst, hör nicht auf. Es zu versuchen, ist schon ein riesiger Schritt. Den Rest schaffst du ebenso.‘

Weiterführende Links:

Tipps für Produktivität im Home-Office

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