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Verreisen mit dem Naked-Bike – SW-Motech regelt

Mit dem Motorrad zu verreisen ist nicht nur aufregend, sondern auch eine echte Herausforderung. Wer häufiger längere Zeiten auf Tour ist, wird sich nur selten ein Naked-Bike kaufen. Allerdings wollte ich unbedingt ein solches Motorrad haben, weshalb ich mich schlussendlich auch für die Yamaha MT-09 entschieden habe. Allerdings verreise ich nun einmal gerne, was mich vor einige Herausforderungen gestellt hat. Gott sei Dank gibt es aber sehr gute Taschen – beispielsweise von SW-Motech. Das Verreisen mit dem Naked-Bike ist somit doch möglich.

Doch der Reihe nach! Wie ihr wisst, habe ich meinen Motorrad-Führerschein noch nicht so lange. Doch trotzdem wollte ich so schnell wie möglich meine erste längere Motorrad-Tour unternehmen. Die Freiheit und das Gefühl ungebunden durch die Gegend zu fahren ist einfach nur wahnsinnig schön. Für die Tour habe ich mir daher nicht nur neue Motorrad-Taschen, sondern auch noch Camping-Ausrüstung gekauft. Leider hat mir aber in der ersten Woche das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Starten wollte ich von meinem Heimatdorf in Südbrandenburg, in dem ich aufgewachsen bin. Die ersten Tage waren stark durchwachsen und von Regen über Sturm bis hin zu Sonne war alles vertreten.

Aus diesem Grund musste ich leider meine Camping-Ausrüstung zu Hause lassen. Aber kein Problem, denn dank AirBnB und diverser Hotel-Vergleichsseiten waren einige günstige Unterkünfte schnell gefunden. Also Sachen gepackt und los ging die Reise!

SW-Motech Tankrucksack Pro und Satteltasche

Normale Menschen verreisen mit einer Tourer oder einer Sportstourer, ich hingegen mache mich auf den Weg mit einem Naked-Bike. Wie sinnvoll das ist, werde ich euch noch später im Artikel sagen 😉 Doch ich war vorbereitet, denn vor meiner Reise habe ich mir einen Tankrucksack von SW-Motech sowie eine Doppeltasche für den Sozius gekauft. Inklusive Montage kostete mich der Spaß rund 550€, was nicht wirklich günstig ist, wie ich finde.

Entschieden habe ich mich für den SW-Motech PRO Daypack sowie die SW-Motech BLAZE Satteltaschen. Und Leute, lasst euch gesagt sein: Der PRO Daypack ist ein wahrer Traum für jeden Motorradfahrer! Die Verarbeitung ist unglaublich gut, der Platzbedarf ist mit 5-8 Litern enorm und auch das Entfernen vor dem Tanken ist ein Witz. Damit der Tankrucksack fest auf eurem Moppet hält, wird vorher ein Tankring montiert. In diesem Tankring wird der Rucksack mit einem kurzen „Klick“ eingerastet und er hält bombenfest. Sogar bei 180 KM/H auf der Autobahn hatte ich keine Angst, dass er abfällt.

Müsst ihr dann einmal tanken, lässt sich der SW-Motech Tankrucksack PRO in wenigen Sekunden entfernen. Dafür müsst ihr lediglich am Bändchen ziehen, das am Rucksack angebracht ist. Hiermit entriegelt ihr den Mechanismus und der Rucksack lässt sich entfernen. Im folgenden Video könnt ihr den Mechanismus genau sehen.

Aber auch die Satteltaschen sind unglaublich gut und hochwertig. Beachtet, das hier ist #notsponsored – ich habe mir alles selbst gekauft. Aber ich bin wirklich begeistert. Damit die Satteltaschen fest auf eurem Moppet halten, müssen sie auf beiden Seiten in spezielle Schienen geschoben werden. Diese müsst ihr direkt am Motorrad montieren. Für eine zusätzliche Stabilität sorgt jeweils ein Klipp-System auf jeder Seite. Auch hier bin ich von der Stabilität überwältigt – 180 auf der Autobahn und die Taschen hielten – fast wie 3-Wetter-Taft.

Einzig der Reißverschluss hat mich manchmal genervt, da er sich im Futter verhangen hat. Und auch das Platzangebot ist für 2 Wochen definitiv zu wenig. Ich musste auf der Reise leider einen weiteren Rucksack mitführen. Allerdings kann man das nicht als negativ herausstellen, da es nun einmal Zusatztaschen für ein Naked-Bike sind.

Mein Fazit zu den SW-Motech-Taschen:

Wer keine Tourer fährt, sondern viel mehr auf was Sportliches oder Streetfighter-Artiges setzt, der muss hier mal einen näheren Blick drauf werfen. Ja die Taschen sind teuer, ja die Qualität (der Reißverschlüsse von den Satteltaschen) ist gut, aber nicht perfekt – aber ich habe nichts Besseres gefunden. Vor allem der SW-Motech Tankrucksack PRO (Daytech) hat mich überzeugt. Dieses wunderschöne Gepäckstück habe ich definitiv nun immer dabei! Und ich kann euch hier definitiv eine Empfehlung aussprechen! Mein Modell könnt ihr direkt hier auf Amazon kaufen!

Motorrad-Tour mit dem Naked-Bike

In den zwei Wochen habe ich sehr viel gesehen. Ich bin von Dresden nach Halle und weiter in den Harz gefahren. Im Harz war ich wandern, durfte einige tolle Kurven erleben und lernte echt nette Menschen kennen. Direkt danach ging es weiter über Warstein in den Ruhrpott, um einen Kumpel und eine Freundin zu besuchen. Anfangs stand auf meinem Tacho ein dreistelliger, sehr geringer Wert. Nach den 12 Tagen steht der Tacho bereits bei 2250 Kilometern. Wenn ich überlege, dass meine Yamaha MT-09 erst 4 Wochen alt ist, ist das eine ordentliche Leistung. Allein in dieser Zeit hat sie mich nicht einmal verlassen. Keine Probleme, keine Sorgen. Einfach tanken, draufsetzen und losfahren.

Einzig und allein die Sitzbank, die als Komfort-Sitzbank beworben wird, hat meinem Arsch nach 1-2 Stunden reichlich zugesetzt. Ob es nun an zu wenig oder zu viel Polster liegt, kann nur vermutet werden. Mit ausreichenden Pausen zwischendurch ist aber auch dieses Problem schnell zu lösen.

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Euer Buja

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