Asus-Transformer-Book-T100-Artikelbild

Test / Testbericht: Asus Transformer Book T100TA-DK007H



Android und iOS haben die weltweite mobile Marktherrschaft und befinden sich mittlerweile auf einem Großteil aller Tablets und Smartphones. Dennoch gibt es eine große und stetig steigende Fangemeinde von Windows 8 basierten Geräten. Die Vorteile liegen auf der Hand, wenn man bereits einen PC oder ein Notebook mit Windows 8 besitzt, da die Synchronisation der Gräte schnell und unkompliziert ist. Zudem hat man einen vollwertigen “PC” für unterwegs, der große Möglichkeiten bietet. Wir haben uns das neue Asus Transformer Pad T100 angeschaut, das als eines der ersten Tablets auf Intels neuen eMMC-Speicher vertraut.

Technische Daten:

Betriebssystem: Windows 8.1 Pro
Prozessor: Intel Atom Z3740 mit 1,8 GHz
Arbeitsspeicher: 2 GB
Display: 10.1 Zoll HD WXGA IPS-Display mit 1366 x 768 Pixel
Interner Speicher: 64 GB eMMC-Speicher + 500 Gigabyte Festplatte
Kamera: 720p Frontkamera
Akku: 31 Wh
Gewicht: 573g (Ohne Dock), 1164g (mit Dock)

Gehäuse

Das Transformer Pad T100 ist kein klassisches Tablet, sondern zählt viel mehr zu den Convertibles. Diese Art der Tablet-PCs haben zusätzlich eine Dockingstation mit Tastatur und manchmal auch einen separaten Akku, der beim T100 leider ausbleibt. Stattdessen besteht die Möglichkeit, das T100 aufgrund der Tastatur wie ein Netbook/Notebook zu nutzen. Vor allem Nutzer, die sich mit der virtuellen Tastatur nicht anfreunden können, werden diesen Fakt als äußerst nützlich empfinden. Mit 573 Gramm bringt das T100 als Tablet ein durchschnittliches Gewicht auf die Waage. Im Vergleich dazu schafft es das Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition auf 547 Gramm und das Lenovo Thinkpad Tablet 2 auf 596 Gramm. Die Dockingstation des Asus T100 wiegt zusätzliche 591 Gramm, wodurch sich beim Einstecken des Tablets ein Gesamtgewicht von 1164 Gramm ergibt. Verglichen mit einem herkömmlichen Netbook (Rund 1,3-1,5 Kg) ist dies jedoch annehmbar.

Begeistert waren wir von der Qualität des genutzten Kunststoffs, denn dieser ist fest und macht das Tablet wie auch die Dockinstation sehr stabil. Das Gehäuse ist verwindungssteif und lässt sich nicht verdrehen oder verbiegen. Ein Knarzen oder Knacken des Gehäuses konnten wir ebenfalls nicht feststellen. Auch die Dockingstation weist eine hohe Verarbeitung auf und trumpft mit gut verarbeiteten Kunststoff auf. Damit das Tablet beim Einstecken keinen Schaden nimmt, wurde der Port, bzw. die Halterung mit Stoff beklebt. Wer die Tastatur des Docks reinigen möchte, der kann auf der Rückseite die Schrauben entfernen und das Dock öffnen. Vorsicht ist nur beim Werkzeug geboten, da Schraubendreher das sehr weiche Plastik schnell beschädigen können.

Asus-Transformer-Book-T100-9
Asus-Transformer-Book-T100-12

Ausstattung

Das Transformer Book T100 existiert in verschiedenen Speicherausführungen und setzt als eines der ersten Convertibles auf Intels neuen eMMC-Speicher, der aktuelle mSATA-Modelle vom Markt drängen soll. Unter Testmodell vertraut auf 64 Gigabyte Flashspeicher und erhielt von Asus zusätzlich noch eine große 500 Gigabyte Festplatte, auf der ihr weitere Daten speichern könnt. Weiterhin verfügt das T100 über eine Front-Webcam, jedoch leider über keine rückseitige Kamera, mit der ihr Bilder machen könnt. Für den Anschluss an euren Fernseher sorgt Micro-HDMI, auch wenn ihr das nötige Kabel dafür separat erwerben müsst, denn der Verpackung liegt keines mit bei. Micro-USB sorgt für die nötige Vernetzung mit dem PC und einen schnellen Ladevorgang. Das Asus T100 lädt sowohl am PC als auch an einer normalen Steckdose. Der nötige Stromadapter wird mitgeliefert. Sollten euch die integrierten Lautsprecher nicht reichen, könnt ihr ein Soundsystem oder PC-Lautsprecher über den 3,5mm Klinkenanschluss anstecken. Die Dockingsstation liefert euch zusätzlich einen schnellen und vollwertigen USB-3.0-Port sowie ein Multigesten-Touchpad und eine Chiclet-Tastatur. Auf dieser lässt es sich angenehm schreiben, da ihr einen kurzen Hub habt und euch ein knackiges Feedback erwartet. Dafür ist die Tastatur etwas lauter als von manch anderen Notebooks oder Netbooks gewöhnt – aber es gibt auch lautere Modelle.

Asus-Transformer-Book-T100-10
Asus-Transformer-Book-T100-6

Kommunikation

Mit dem Internet verbinden kann sich das Asus T100 über die integrierte WLAN-Schnittstelle, die mit den Standards 802.11 a/b/g/n funkt. Im Test war die Verbindung auch nach rund 10 Metern noch sehr stabil und auch Downloads funktionierten bei einer 64Mbit Leitung mit ca. 2 MB/s ausreichend schnell. Die Surfgeschwindigkeit wurde erst nach 15-20 Metern gemindert, bis sie schließlich gänzlich abbrach. Für eine kabellose Verbindung mit dem Smartphone oder eurem PC steht euch Bluetooth in der 4. Version zur Verfügung. Über die Windows-Einstellungen könnt ihr dies de-/aktivieren. Anders als von herkömmlichen Androidgeräten bekannt, lässt sich an das T100 ein separates UMTS-Modul anschließen. Hierfür steht euch die USB-3.0-Schnittstelle am Port zur Verfügung, an der ihr einen USB-Stick nutzen könnt. Dank Windows 8 ist dieser schnell und unkompliziert installiert. Somit könnt ihr auch unterwegs hervorragend surfen. Verfügt ihr über einen passenden Adapter, lässt sich solch ein UMTS-Modul auch am Micro-USB-Port betreiben. Ein GPS-Modul ist beim Asus T100 nicht vorhanden.

Software

In Sachen Software könnt ihr aufatmen, denn wir konnten auf dem T100 von Asus nicht viel nervige Bloatware finden. Neben dem Betriebssystem Windows 8.1 habt ihr ein paar Asus-eigene Programme, wie Asus WebStorage, das euch mit eurer eigenen Asus Cloud verbindet. Meldet ihr euch bei WebStorage an, könnt ihr für ein Jahr einen Cloudspeicher von 1000 Gigabyte nutzen. Danach fallen Gebühren an. Weiterhin habt ihr die Möglichkeit, die Vorzüge eines Windows-basierten Tablets zu genießen. So funktionieren alle bekannten Programme auf dem Tablet sowie der Windows-interne Store, über den ihr allerhand Spiele und Apps herunterladen könnt.

 

Kachelscreen
Asus-Webstorage

Kamera & Multimedia

Wie wir bereits erwähnten, verfügt das Asus T100 über keine rückwärtige Kamera, mit der ihr unterwegs Schnappschüsse machen könnt. Dafür ist eine Frontkamera für Videotelefonie eingebaut, die die typische Qualität einer Webcam aufweist. Das Bild ist kontrast- und farbarm und eignet sich nicht unbedingt für Urlaubsfotos, doch dafür ist das T100 auch nicht gemacht. Aufgrund des Betriebssystems wird euch im Bereich Multimedia einiges geschenkt. So könnt ihr neue Codecs installieren, auf eine andere Videoabspielsoftware setzen oder eure Videos bearbeiten.

Zubehör

Wie von vielen anderen Geräten gewohnt, gibt es auch beim Asus Transformer Book T100 kaum Zubehör. Neben dem Tablet und der Dockingstation liegen nur noch das nötige Netzteil und einige Zettel im Karton. Aber besonders dies macht das T100 aus, das Dock. Wer eine vollwertige und gute Tastatur bei einem Tablet nutzen möchte, der muss oftmals zwischen 60-130 Euro auf den Tisch legen. Das Asus T100 liefert euch werkseitig bereits eine schöne Tastatur mit.

Tastatur & Mausersatz

Wenn wir schon von der Dockingstation sprechen, müssen wir diese auch direkt einmal bewerten. Optisch erinnert das Dock des Asus T100 an die Netbook-Serie von Asus und kann auch mit einer ähnlich guten Tastenanordnung aufwarten. Bei der verwendeten Tastatur handelt es sich um ein Chiclet-Modell mit kurzem Hub und geringer Lautstärke. Platzbedingt sind die Tasten etwas klein, was vor allem bei Nutzern mit großen Händen zu Schwierigkeiten oder Krämpfen führen kann. Damit das Tablet nicht auf den Tasten aufliegt, befindet sich jeweils rechts und links ein Gummistoppfer, auf denen der Touchscreen liegt. Etwas enttäuschend ist der kleine Mausersatz. Auch hier ist die Größe wieder den geringen Maßen des Docks geschuldet. Dennoch lässt die Empfindlichkeit des Touchpads stark zu wünschen übrig. Die Bedienung des Touchscreens ist hier wesentlich intuitiver. Möchtet ihr den Desktop dennoch mit der Maus bedienen, solltet ihr auf ein kabelloses oder kabelgebundenes Modell setzen. Überzeugend ist hingegen der Dockingport für das Tablet, denn dieser greift die unteren Anschlüsse des T100 hervorragend, wodurch das Tablet einfach und schnell in die Anschlüsse hineingleitet.

Asus-Transformer-Book-T100-2
Asus-Transformer-Book-T100-5

Touchscreen

Wer das Asus T100 nicht als Netbook oder Convertible nutzen möchte, bedient es am besten über den Touchscreen. Dies funktionierte bei uns im Test sehr gut und flüssig. Das Tippen auf der Kacheloberfläche war einfach und Apps öffneten sich schon nach einer leichten Berührung. Etwas schwieriger war die Bedienung auf dem Desktop, da hier die Symbole wesentlich kleiner waren, doch mit etwas Übung funktionierte auch das problemlos. Besonders schön ist die virtuelle Tastatur, die man wahlweise als komplette Tastatur nutzen kann, wie man es von richtigen Keyboards kennt oder man schaltet sie auf eine spezielle mobile Version. Dabei wird die Tastatur geteilt und ihr könnt hervorragend mit den Daumen schreiben.

Display

Filme und Bilder schaut ihr euch auf einem 10.1 Zoll IPS-Display mit einer maximalen Auflösung von 1366 x 768 Pixeln an. Diese Auflösung ist gängig und bekannt von Geräten wie dem Lenovo Thinkpad 2 Tablet. Eine höhere Pixelzahl würde gleichzeitig kleinere Symbole darstellen, was die Steuerung des Desktops wiederum komplizierter macht. Überzeugen können besonders die ausgeglichenen Farben, die sämtliche Farben sehr gut darstellen. Die Helligkeit ist zudem stark genug, um das Tablet auch außerhalb zu bedienen. Scheint die Sonne unmittelbar auf das Tablet, wird es hingegen etwas schwieriger den Desktop zu erkennen. Als nahezu perfekt kann die Blickwinkelstabilität gesehen werden, da die Farben auch bei einem sehr großen Winkel nicht verändert oder verfälscht werden.

Technik

Das Herzstück des Asus Transformer Book T100 ist ein Intel Atom Z3740 Prozessor mit vier Kernen. Alle Kerne takten mit einer Frequenz von 1,86 GHz, verfügen jedoch nicht über einen Turbo-Modus. Der Prozessor wird im 22 Nanometer Verfahren gefertigt und bietet zahlreiche Verbesserungen im Vergleich zu seinem Vorgänger. Der Atom Z3740 ist einer der ersten Prozessoren, die im Out-of-Order-Design gefertigt wurden. Das heißt, dass der Prozessor Anwendungen bei der Abarbeitung priorisieren kann und nicht stur eine Operation nach der anderen bearbeitet. Weiterhin verbesserte Intel die Leistungsaufnahme und die Pro-Takt-Leistung. Beim Z3740 entfällt hingegen die Hyper-Threading-Technologie. Dafür erhielt der Prozessor neue Befehlssätze wie SSE 4.1 und 4.2. Für die Grafikausgabe ist ein integrierter Intel-HD-Graphics-Chip zuständig, der zwischen 311- und 667 MHz taktet. Weiterhin speichert das T100 seine Daten auf einem 64 Gigabyte großen eMMC-Speicher. Weitere Daten könnt ihr auf der separaten 500 Gigabyte Festplatte ablegen und archivieren. Ein Austausch der Festplatte gegen eine SSD ist nur für geübte Bastler geeignet, da sich das T100 nicht aufschrauben lässt. Der eMMC-Speicher stammt aus dem Hause SanDisk (SEM64G) und die Festplatte von HGST (HTS54505A7E680). Der Arbeitsspeicher ist mit 2 Gigabyte DDR3 ausreichend bestückt. Dieser taktet mit 1066 MHz und arbeitet im Dual-Channel-Modus für eine höhere Bandbreite.

Leistung

Die Leistung des Asus T100 konnte im Test überzeugen, auch wenn FullHD-Videos auf Youtube oftmals hakten und ruckelten. Dies schieben wir jedoch weniger auf die Leistung des Tablets, sondern viel mehr auf den Flash Player. Hochaufgelöste Videos und grafikaufwendige Spiele waren für das T100 kein Problem. Auch Ruckler konnten wir in keinem Spiel aus dem Windows-Market ausmachen. Aktuelle Grafikkracher sind mit dem Intel Atom hingegen undenkbar und einfach nicht spielbar. Aus diesem Grund haben wir erst gar kein Spiel über Steam oder Origin installiert. Für den Zeitvertreib zwischendurch kann sich die Leistung in kleinen Gaming allerdings sehen lassen. Hervorheben können wir zusätzlich die gute Office Leistung, denn auch hier konnten wir keine nervigen oder langen Wartezeiten erkennen. Erst bei aufwendigen Programmen wie Photoshop oder Cyberlinks PowerDirector streikte das Tablet und die Ladezeiten waren enorm. Doch für die professionelle Bild- und Videobearbeitung ist das Tablet auch nicht gedacht. Etwas enttäuscht waren wir vom neuen eMMC-Speicher, der wesentlich langsamer ist als vollwertige SSDs und lediglich gute HDD-Geschwindigkeiten erreicht. Einzig die Zugriffszeit ist dank der schnellen Anbindung und des Flash-Speichers ein erheblicher Vorteil zur Festplatte.

Asus-Transformer-Book-T100-3Dmark2013 Asus-Transformer-Book-T100-sunspider Asus-Transformer-Book-T100-pcmark7 Asus-Transformer-Book-T100-HDtune Asus-Transformer-Book-T100-Geekbench3 Asus-Transformer-Book-T100-CrystalDiskMark Asus-Transformer-Book-T100-Cinebench10 Asus-Transformer-Book-T100-browsermark2

Temperaturen

Wird das T100 von Asus nicht zu stark ausgelastet, bleiben die Temperaturen in einem sehr guten und kühlen Bereich. Mit der Hand konnten wir keine Temperaturänderung erkennen. Die wärmste Stelle war im Idle mit rund 29 °C die untere linke Ecke. Erst nachdem wir das Tablet ausgelastet haben, stiegen die Temperaturen leicht an. Unter Last betrug die Höchsttemperatur 41 °C und war mit der Hand gut erkennbar, doch nicht unangenehm. Auch nach 20 Minuten unter Volllast stiegen die Temperaturen nicht weiter. Die rechte Rückseite blieb konstant unter 30 Grad und damit auf einem sehr guten Niveau.

Asus-Transformer-Book-T100-Front-Idle
Asus-Transformer-Book-T100-Back-Idle

 

Asus-Transformer-Book-T100-Front-Last
Asus-Transformer-Book-T100-Back-Last

Lautsprecher

Wenn ihr einen Film schauen möchtet oder Musik hört, solltet ihr das T100 am besten mit einem Bluetooth-Lautsprecher verbinden, denn die Lautsprecher sind nicht für richtige Audio-Fetischisten gedacht. Viel mehr könnt ihr damit zwischendurch ein Video auf Youtube wiedergeben oder den Klängen eines mobilen Spiels lauschen. Die beiden Stereolautsprecher sind gut, größenbedingt aber nicht sehr aussagekräftig. Höhen sind noch gut, Mitten gehen unter und ein Bass ist aufgrund eines fehlenden Tieftöners nicht vorhanden. Für zwischendurch reicht es dennoch allemal.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit betrachten wir von zwei Seiten, denn hier hat Asus einige Fehler bei den Hausaufgaben gemacht. Das Dock des T100 verfügt nicht über einen separaten Akku und scheint ungeheuer viel Strom zu nutzen, obwohl es sich dabei lediglich um eine Tastatur handelt. Ohne das Dock erreichte das Transformer Book T100 sehr gute Akkulaufzeiten von bis zu 20 Stunden im Idle. Sobald wir das Tablet in das Dock einklinkten, sanken diese Laufzeiten um mehrere Stunden. Erklären können wir uns das nicht, da das Dock kaum Leistung benötigt. Der Akku ist mit rund 30 Wh auch ausreichend bestückt für ein Tablet. Im Ladevorgang ermittelten wir mit und ohne Dock genau 8 Watt, die das Tablet benötigte. Woher die enorm unterschiedlichen Messwerte des Akkutests stammen, können wir leider nicht sagen. Nichtsdestotrotz wäre die Zugaben eines weiteren Akkus in der Dockingstation gut gewesen. Für den Test nutzten wir den BatteryEater in seinen verschiedenen Ausführen. Um den WLAN-Test durchzuführen, konnten wir auf das Script von Notebookcheck.com zurückgreifen.

Asus-Transformer-Book-T100-akkulaufzeit

Persönliches Fazit

Handlich, komfortabel und dazu noch ausreichend schnell für Office und kleine Spiele. Das Asus Transformer Book T100 ist ein grundsolides Arbeitsgerät für zu Hause und unterwegs. Dank des Intel Atom Z3740 Prozessors bearbeitet das Tablet sämtliche Office-Aufgaben schnell und zuverlässig und auch die Spieleleistung kann durchweg überzeugen. Zudem gefiel uns die Möglichkeit der physischen Tastatur und Maus, auch wenn das Touchpad mehr schlecht als recht arbeitet. Dafür eignet sich die Tastatur selbst für lange Berichte, Mails und Abschlussarbeiten. Die Speicherkapazität von rund 560 Gigabyte ist für ein Tablet-PC ebenfalls enorm und sollte positiv hervorgehoben werden. Doch gibt es dennoch kleinere Mängel, die uns im Test immer wieder auffielen. So fragen wir uns, warum das Dock keinen eigenen Akku hat? Das würde die geringere Akkulaufzeit bei eingestecktem Tablet erheblich verbessern. Auch der eMMC-Speicher weiß im Vergleich zu einer SSD nicht 100%ig zu gefallen, da er keine höheren Geschwindigkeiten aufweist als eine herkömmliche Festplatte, doch das können wir nicht unmittelbar Asus ankreiden. Betrachten wir den Einstiegspreis von rund 360 Euro, bekommt ihr mit dem Asus Transformer Book T100 ein solides und schnelles Windows Tablet, das nicht nur gut verarbeitet ist, sondern sich noch als Notebook-Ersatz eignet. Unsere Kombination kostet aktuell rund 460 Euro. Wer also gerne ein gutes Office-Tablet mit Windows möchte, der kann bedenkenlos zugreifen.

Bestellen könnt ihr Transformer Book T100 zum Beispiel bei ARLT-Computer

Positiv:

- gute Office-Leistung
– angenehme Tastatur
– lange Akkulaufzeit
– großer Speicherplatz
– schönes Display mit guten Farben

Negativ:

- höherer Energieverbrauch mit Dock
– keine Rückkamera
– ungenaues Touchpad

Unseren Preis-Leistungs-Tipp hat sich das Asus Transformer Book T100 (Bereich Windows Tablet) allemal verdient.

PreisLeistungsTIPP

Hier könnt ihr Preise vergleichen.

8edanken zu “Test / Testbericht: Asus Transformer Book T100TA-DK007H

  1. Pingback: Test / Testbericht: Asus Transformer Pad TF103 @Hardwareluxx.de » Hardbloxx

  2. Kann mir jemand sagen, wo ich genaue Anleitungen für den Betriebsanleitung der Camera für den ASUS T100 finden kann?
    Danke im Voraus!!

    • Stephan

      Hi Tatjana,

      eine richtige Bedienungsanleitung gibt es dazu nicht :( Die Bedienbarkeit läuft da über Windows. Wir können wir da weiterhelfen, nur brauchen wir da mehr Infos von dir, was du wissen möchtest :)

      Beste Grüße

      Stephan/Bujaka

  3. Hi, ich habe das Tablet gekauft und dazu gleich eine Hülle (ein Teil zum zuklappen). Das Problem: Die Hülle lässt sich nicht zusammen mit der Tastatur verwenden. Der Schlitz für den Anschluss an sich ist aber frei. Ich würde gern die Tastatur über ein separates Kabel an das Tablet anschließen. Nirgends steht aber wie dieser Anschluss heißt, der Tablet und Tastatur verbindet. Kann mir hier jemand diesbezüglich helfen?

  4. Ich verstehe immer nicht was das gelaber soll dass Android kein vollwertiges Betriebssystem sei. Ich kann mit Android genauso wenn nicht sogar besser alles machen als mit Windows. Daher würde ich auch immer Android bevorzugen … Ich kann dort genauso Office nutzen Dokumente verwalten ausdrucken und versenden. Es gibt sogar AutoCAD für Android. Also was soll das gelaber.Ich wünsche mir einfach nur mal endlich ein rundum perfektes Android Transformer von Asus. Bisher waren sie leider nicht so, da immer etwas zu bemängeln war.

    • Stephan

      Hi Patrick,

      damit hast du natürlich Recht. Wenn es um ein vollwertiges Betriebssystem geht, spreche ich vor allem über Programme wie Photoshop, eine Videobearbeitung oder sogar Steam. Zudem (und das ist nun Subjektiv) finde ich ein Windows einfach besser als ein Android, wenn es ums Arbeiten oder die Uni geht. Schon alleine wegen Microsoft Office, Outlook und alles drum und dran :)

      Aber ja ein Transformer mit Android wäre durchaus interessant :)

Kommentar verfassen